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Vom Mandraki-Hafen in Rhodos-Stadt fährt morgens ein Tragflächenboot nach Kos. Die Fahrt dauert ca. 2 1/2 Stunden. (Bei unserer Rückfahrt war teilweise etwas mehr Seegang - also man sollte schon etwas "seetauglich" sein). Auf Kos hat man dann ca. 5 Stunden Aufenthalt um Kos-Stadt und die nähere Umgebung zu erkunden.
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Am Hafen von Kos-Stadt. |
Das Tragflächenboot legt direkt in Kos-Stadt an. Da das Asklepieion die größte Sehenswürdigkeit von Kos ist, sollte man diese ca. 4 km von Kos-Stadt entfernt liegende Ausgrabungsstätte zuerst besuchen. Am besten nimmt man sich in Kos-Stadt ein Taxi für die Fahrt dorthin (Achtung: dem Taxifahrer gleich sagen, wann man wieder abgeholt werden möchte).
Das
Asklepieion
war eine der ersten medizinischen Schulen und hier hat
Hippokrates gelehrt. Die große Anlage liegt auf einer Anhöhe
und zieht sich in drei Stufen nach oben. Die meisten Ruinen
stammen aus dem 4. Jahrhundert vor Christi. Entdeckt wurde das
Asklepieion im Jahr 1902 von einem deutschen Archäologen. Die
erste Erhöhung erreicht man über die Außentreppe der
Propyläen (24 Stufen). Hier befand sich u.a. eine Stoa, ein
Zimmer von dem noch die Grundmauern stehen (wahrscheinlich war
hier die medizinische Fakultät untergebracht) und Podeste von
Statuen.
Zur 2. Erhöhung führt eine Treppe mit 30 Stufen. Hier befand
sich der älteste Bau, der Altar des Apollon Kyparissios, von dem
nur noch wenige Ruinen vorhanden sind. Auf der rechten Seite
befinden sich die Ruinen des Tempels des Aeskulaps aus dem 3.
Jahrhundert vor Christi.
Nun muss man 60 Stufen erklimmen, die durch ein Plateau
unterbrochen werden und befindet sich dann auf der 3. Erhöhung.
Mittelpunkt ist der große Aeskulap-Tempel, der aus dem 2.
Jahrhundert vor Christi stammt. 104 Säulen standen auf seiner
gesamten Länge - die Podeste stehen heute noch. Von hier oben
hat man einen herrlichen Ausblick.
Achtung: das Asklepieion ist unseres Wissens montags geschlossen !
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Das
Asklepieion - ist man ganz oben, hat man einen tollen Ausblick. |
Zurück in Kos-Stadt
sollte man die verbleibende Zeit bis zur Rückfahrt nach Rhodos
für einen Bummel nutzen, denn die Stadt hat noch so einiges zu
bieten:
Das
Kastell
-
eine gut erhaltene Burg der Johanniter-Ritter aus dem 15.
Jahrhundert, deren Ausmaße man erst richtig wahrnimmt, wenn man
sich in dem Komplex befindet.
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Das Kastell liegt direkt am Hafen von Kos-Stadt. |
Die
Platane des Hippokrates - bei diesem Baum soll es sich angeblich um
den ältesten Baum Europas handeln, obwohl viele Biologen
behaupten, dass die Platane doch "nur" 500 Jahre alt
ist. Der Baum sieht jedenfalls schon ziemlich
"altersschwach" aus und muss von Stangen und Gerüsten
gestützt werden.
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Die Platane des Hippokrates. |
Das Odeon - dieses Theater aus dem 2. Jahrhundert nach Christi liegt in einem Park und eine Zypressen-Allee führt dorthin. Die 18 Sitzreihen befinden sich noch in einem sehr guten Zustand.
Die antike
Agora - etwas
südlich liegen die Ausgrabungen am Sportplatz Xystos. Hier
stehen noch 17 Säulen (es sollen einmal 80 Stück gewesen sein).
Außerdem befinden sich hier die Überreste des Tempels der
Aphrodite, eine große Basilika und viele weitere Ausgrabungen,
die man auf zwei alten Straßen, die durch dieses Gelände
führen, besichtigen kann.
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Die antike Agora von Kos-Stadt. |
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