NACHRICHTEN VON DER INSEL RHODOS

Hier finden Sie in unregelmäßigen Abständen Nachrichten über die Insel Rhodos, die von uns selbst, aus den Medien bzw. von Freunden und Bekannten, die auf der Insel leben, stammen.

2021 (überwiegend zum Thema "Corona-Virus"):

Update vom 17.07.2021:

Griechenland wird wegen wieder deutlich ansteigenden Corona-Infektionen ab dem 18. Juli 2021 vom RKI wieder als Risikoland eingestuft, eine Reisewarnung wurde vom Auswärtigen Amt aktuell aber nicht ausgesprochen.
Was nun detailliert zu beachten ist, können Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts nachlesen:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/griechenlandsicherheit/211534

Die Infektionszahlen sind in Griechenland seit einger Zeit wieder deutlich angestiegen. Aktuell sind es im Durchschnitt über 2.000 Neuinfektionen pro Tag bei knapp unter 11 Mio. Einwohnern (zum Vergleich: in Deutschland sind es trotz steigender Zahlen noch unter 2.000 Neuinfektionen pro Tag bei einer Einwohnerzahl, die mehr als 7x höher liegt).
Die 7-Tage-Inzidenz beträgt in Griechenland landesweit knapp über 160 (Ende Juni 2021 lag der Wert noch bei deutlich unter 50), wobei die Unterschiede von Region zu Region bzw. von Insel zu Insel sehr unterschiedlich sein sollen. Auf Rhodos sollen laut einem langjährigen griechischen Freund, der auf Rhodos lebt, die Zahlen dort noch merklich unter dem Landesdurchschnitt Griechenlands liegen. Auch hier zum Vergleich der 7-Tage-Inzidenzwert in Deutschland: er liegt derzeit noch bei ca. 10.
Die zuständigen Stellen in Griechenland haben ermittelt, dass besonders jüngere Menschen für den starken Anstieg verantwortlich sind, denn in der Altersklasse zwischen ca. 18 und 30 Jahren sind die Fallzahlen überproportional hoch.
Die griechische Regierung hat daher wieder Tanzveranstaltungen in Diskotheken, Clubs, Bars usw. verboten. Diese Maßnahmen gelten natürlich auch für Urlauber! Die deutlich angestiegene Zahl von Infektionen bei der jüngeren Generation ist aber auch in Deutschland zu verzeichnen: aktuell entfallen fast 50% der Neuinfektionen auf die Altersgruppe zwischen 15 und 29, ab 50 Jahre aufwärts sind es hingegen zusammen nur ca. 20%. Das liegt zum Einen natürlich an der Durchimpfung in der Bevölkerung (auch wenn es seit geraumer Zeit Impfangebote für alle über 12 Jahre gibt und der Impfstoff auch nicht mehr knapp ist), aber andererseits ist auch nicht unbedingt auszuschließen, dass jüngere Mitmenschen doch unbedarfter sind und "Party machen" für die jüngere Generation nach einer langen Abstinenz wieder ganz oben auf der "To-Do-Liste" steht - auch wenn man noch nicht geimpft ist...

Die vorgenannten Angaben beziehen sich auf das Datum der Veröffentlichung dieses Beitrags und erfolgen ohne Gewähr!


Update vom 07.07.2021:

Griechenland gilt laut RKI aktuell nicht mehr zu den Risikogebieten! Für nachweislich vollständig geimpfte oder genesene Personen besteht keine Testpflicht mehr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vollständige Impfung gegen Corona mindestens 14 Tage zurückliegen muss. Für alle anderen Urlauber besteht eine Testpflicht und die Vorlage eines negativen PCR-Tests oder Antigen-Tests ist dann zwingend erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) oder 48 Stunden (Schnelltest) sein darf.
Urlauber müssen sich bis 24 Stunden vor Einreise in Griechenland online anmelden. Eine zufällige Durchführung eines Impftests vor Ort in Griechenland ist weiterhin möglich.

Es gilt eine generelle Maskenpflicht in öffentlichen und geschlossenen Gebäuden, wie z.B. in Supermärkten, allen Büros mit Kundenverkehr (z.B. Banken), Bussen, Taxis, und Krankenhäusern. Auch auf Wochenmärkten besteht aktuell wohl noch eine Maskenpflicht. Unabhängig davon sind die Abstandsregeln weiterhin einzuhalten.
Weiterhin gibt es noch Kapazitätsbeschränkungen in Geschäften und auch in geschlossenen Museen (abhängig von der Größe des Geschäfts bzw. des Museums). Nach meinen aktuellsten Informationen sollen die Innenbereiche von gastronomischen Betrieben (Restaurants und Tavernen) noch geschlossen sein. Bei den hochsommerlichen Temperaturen (tagsüber generell teilweise deutlich über 30 Grad und in der Nacht zwischen 23 und 27 Grad) sollte das aber kein Problem darstellen, wenn man sich im Außenbereich aufhält.
Die Strände sind geöffnet, aufgrund der Mindestabstände zwischen den einzelnen Liegen wird der Mindestabstand grundsätzlich gewährleistet.

Bei der Rückreise nach Deutschland besteht keine grundsätzliche Quarantäne-Pflicht, da Griechenland aktuell nicht mehr zu den Risikogebieten zählt. Ein Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung, ein Nachweis über die Genesung von einer Corona-Infektion oder ein aktueller (negativer) Testnachweis reicht derzeit dafür aus.

Ob die Delta-Variante des Coronavirus mittlerweile auch auf Rhodos verstärkter vertreten ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten, da in Griechenland wohl nur ein relativ geringer Anteil der positiven Tests auf die verschiedenen Mutationen untersucht wird. Auszuschließen ist es aber nicht, da die Urlauber aus diversen Ländern eventuell auch aus "Hotspots" der Delta-Variante kommen können. Auch wenn Rhodos bzw. ganz Griechenland derzeit kein Risikogebiet ist, sollte man im Urlaub trotzdem nicht zu leichtsinnig werden (z.B. in Sachen Abstandregelungen).

Die vorgenannten Angaben erfolgen ohne Gewähr!


Update vom 22.05.2021:

Seit Mitte Mai 2021 kann man auch von Deutschland aus wieder den Urlaub auf Rhodos verbringen. Was ist im Moment bei einem Flug zur Insel Rhodos zu beachten?
Bei einem Flug nach Rhodos ist für Personen ab einem Alter von fünf Jahren bei Ankunft aktuell ein negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorzulegen.
Urlauber, die mittlerweile eine vollständige Impfung durch entsprechende Eintragungen / Vermerke in einem mitgeführten Impfbuch nachweisen können (bis es dann irgendwann den "internationalen Corona-Impfausweis" gibt) und die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor dem Abflug abgeschlossen wurde, brauchen zusätzlich keine Bescheinigung über einen negativen PCR-Test vorlegen.
Als weitere Einreise-Möglichkeit sollen auch Urlauber nach Rhodos fliegen dürfen, die mit einer Bescheinigung nachweisen können, dass sie in den neun Monaten von einer Corona-Infektion genesen sind (wer diese Bescheinigungen im Endeffekt ausstellen darf, ist mir bislang noch nicht abschließend bekannt).

Da ein Urlaub irgendwann auch zu Ende geht, sind derzeit folgende Regelungen zu beachten, um in Deutschland wieder einreisen zu können, ohne dass man sich in Deutschland angekommen erst einmal in Quarantäne begeben muss.
Die Rückreisenden müssen derzeit vor dem Rückflug der Fluggesellschaft ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis (Impfbuch) oder einen offiziellen Genesenennachweis von einer Corona-Infektion vorlegen.
Nach den aktuellen Veröffentlichungen des Bundesgesundheitsministeriums muss es sich bei dem nachzuweisenden Testergebnis nicht zwingend um einen PCR-Test handeln. Antigen-Schnelltests sollen ebenfalls anerkannt werden, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Ob die von Ihnen mitgeführten Antigen-Schnelltests diese Mindestanforderungen erfüllen (Sensitivität / Spezifität), sollte man vorher dringend recherchieren, um keine böse Überraschung zu erleben. Aus der Packungsbeilage soll dann ersichtlich sein, ob die Antigen-Tests diese Mindestanforderungen erfüllen, was aber wohl nicht immer der Fall ist!
Ansonsten bleibt Ihnen ein auf Rhodos durchgeführter PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden vor dem Rückflug durchgeführt sein darf. Eine sehr gute Freundin von uns, die auf Rhodos lebt, hatte sich vor ca. 10 Tagen nach den PCR-Testmöglichkeiten erkundigt. PCR-Tests sollen demnach zumindest in allen Mikrobiologie-Praxen (Praxen für Infektionserkrankungen) durchgeführt werden. In Apotheken wird einem bestimmt mit der Adresse einer entsprechenden Praxis weitergeholfen. Die Kosten pro Test sollen sich auf ca. 60,00 € belaufen. Ebenso sollen die Euromedica Klinik (außerhalb vom Dorf Koskinou in Richtung der Hauptstraße Rhodos-Lindos gelegen) und das staatliche Krankenhaus (ist in Rhodos-Stadt) entsprechende Tests durchführen. Im Krankenhaus in Rhodos-Stadt sollen die Test bei Vorlage eines Flugtickets angeblich noch kostenlos durchgeführt werden.
Der Test sollte ca. zwei Tage vor dem Rückflug wegen der Gültigkeit von 72 Stunden gemacht werden und die Ergebnisse nicht ganz so schnell zur Verfügung stehen (wie es bei Antigen-Schnelltests der Fall ist).

Die vorgenannten Angaben erfolgen ohne meine Gewähr, da ich nicht aus eigenen Erfahrungen berichten kann und sich Bedingungen / Erfordernisse von Tag zu Tag grundlegend ändern können.
Ich empfehle Ihnen daher vor Ort (an der Rezeption Ihres Hotels, bei Ihrer Reiseleitung oder bei dem Besitzer oder Vermieter der gebuchten Pension / Ferienwohnung) nachzufragen, ob es kurzfristige Änderungen in Sachen Corona beim Rückflug gibt.


Update vom 26.03.2021:

Vor einigen Tagen wurde die Insel Rhodos wieder von der höchsten Risikostufe (dunkelrot) in die zweithöchste Stufe (rot) zurückgestuft, da die Corona-Infektionszahlen entsprechend rückläufig sind. Unabhängig davon bleiben die meisten landesweiten Einreisebeschränkungen zunächst mindestens bis zum 05.04.2021 bestehen (u.a. 7-Tage-Quarantäne), auch wenn für die griechische Bevölkerung bereits wieder erste Lockerungsmaßnahmen umgesetzt werden sollen.
Einige kleine griechischen Inseln gelten mittlerweile als "corona-frei" (dazu gehört u.a. auch die Dodekanes-Insel Kastelorizo). Eine landesweite Entspannung der Corona-Lage gibt es jedoch noch nicht überall zu verzeichnen, da einige Regionen bzw. Inseln noch eine steigende Anzahl an Infektionen aufweisen und nunmehr in die höchste Corona-Stufe aufgestiegen sind (u.a. die Inseln Mykonos und Zakynthos).

Das deutsche Auswärtige Amt warnt daher weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Griechenland.
Derzeit ist die Einreise nach Griechenland nur mit einer Bescheinigung über einen negativen PCR-Test (in englischer Sprache) eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland erforderlich. Folgende Angaben sind dabei erforderlich: Name und Vorname der einreisenden Person mit vollständiger Anschrift sowie Pass- oder Personalausweisnummer.
Zu beachten ist, dass der Test nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf. Zusätzlich kann es vorkommen, dass bei Ankunft in Griechenland in Einzelfällen ein weiterer (kostenloser) COVID-19-Schnelltest durchgeführt wird.

Für alle Einreisenden gilt weiterhin eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular („Passenger Locator Form“) ausfüllen. Dieses Online-Formular befindet sich auf der Internetseite travel.gov.gr
Alle Reisenden (auch Kinder), müssen im „Passenger Locator Form“ (PLF) aufgeführt sein. Angehörige eines Haushalts sollen laut Angaben der griechischen Behörden ein gemeinsames PLF ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben.
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung mit einem QR-Code, der spätestens am Tag der Einreise per E-Mail zugesandt wird. Kann bei Einreise kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500,00 Euro möglich. Der QR-Code muss ebenfalls bereis beim Check-In bzw. Boarding am Abflughafen vorgezeigt werden.

Da es auch auf Rhodos noch allgemein gültige Verbote und Einschränkungen gibt, kann man sich auch als Urlauber zum jetzigen Zeitpunkt definitiv nicht frei auf der Insel bewegen:
- eine Maskenpflicht besteht im Innen- und auch im Außenbereich
- ab 21:00 Uhr gilt eine grundsätzliche Ausgangssperre (Ausnahmen sind z.B. Fahrten zur Arbeit oder aus gesundheitlichen Gründen mit einer Sondergenehmigung, die über die Mobilfunknummer 13033 beantragt werden muss). Die Ausgangssperre endet dann um 05:00 Uhr am Folgetag
- auch das Verlassen der Unterkunft für eventuelle Einkäufe am Tag in Supermärkten ist nur mit der entsprechenden Sondergenehmigung möglich
- die Einkaufszeit ist - sofern man eine Genehmigung erhalten hat - grundsätzlich auf 2 Stunden beschränkt
- Fahrten außerhalb des Regionalbezirks sind grundsätzlich verboten (also Touren rund um die Insel oder der Besuch von Nachbarinseln ist derzeit noch nicht möglich)

Für viele Urlauber wird es schon ein unüberwindbares Problem sein, um eine "Sondergenehmigung" über die Telefonnummer 13033 zu bekommen, da diese nur mit einer griechischen Mobilfunknummer beantragt werden kann.

Wer bei der Einreise positiv auf Corona getestet wird, wird von der Gesundheitsbehörde kontaktiert. Grundsätzlich schließt sich dann eine 14-tägige Quarantäne an (die Unterbringung erfolgt in dieser Zeit in einem der "Quarantäne-Hotels" - das Verlassen des zugewiesenen Zimmers ist innerhalb der Quarantänezeit nicht erlaubt). Sollten Krankheitssymptome auftreten, sollte dringend eine Ärztin oder ein Arzt kontaktiert werden.

Meines Erachtens macht aus den vorgenannten Gründen eine Urlaubsreise nach Griechenland und somit auch nach Rhodos zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich keinen Sinn, da auch Restaurants, Tavernen und Bars noch nicht wieder geöffnet haben.
Eventuell sieht die aktuelle Situation in einigen Wochen wieder deutlich positiver aus und ein Urlaub auf Rhodos kann wieder mit einem ruhigeren Gewissen und etwas mehr "Bewegungsfreiheit" empfohlen werden.

Die vorgenannten Angaben erfolgten von mir nach bestem Wissen und Gewissen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann ich jedoch keine Garantie übernehmen. Sehr kurzfristige Änderungen von Seiten der Politik sind weiterhin nicht auszuschließen.


Update vom 07.03.2021:

Das RKI (Robert-Koch-Institut) hat für Deutschland nunmehr ganz Griechenland als Corona-Risikogebiet eingestuft. Diese Einstufung erfolgt mit heutiger Wirkung (07.03.2021).
Was bedeutet das?
Vor nicht zwingend notwendigen bzw. Urlaubsreisen nach Griechenland wird aufgrund deutlich gestiegener Corona-Infektionszahlen grundsätzlich gewarnt (bisher galt diese Warnung nur für einige Regionen in Griechenland (meist auf dem griechischen Festland).
Aufgrund der in letzter Zeit stark gestiegenen Infektionszahlen in Griechenland gelten nunmehr für alle Reiserückkehrer aus Griechenland deutlich verschärfte Maßnahmen. Spätestens 48 Stunden nach einer Einreise aus Griechenland müssen sich die Reisenden auf eine eventuelle Corona-Infektion testen lassen. Daneben besteht in fast allen Bundesländern eine Isolationspflicht (Quarantäne) von 10 Tagen. Dieser Zeitraum kann lediglich durch einen zweiten Corona-Test, der ab dem fünften Tag nach dem ersten Test möglich ist, mit einem negativen Ergebnis verkürzt werden.

War die Insel Rhodos bis vor kurzer Zeit in Sachen Corona-Infektionen noch unauffällig, sind dort die Infektionszahlen seit einigen Tagen überproportional gestiegen (und das in einer Zeit, in der nur sehr wenige Touristen auf die Insel kommen).
Was können die Gründe für diese negative Entwicklung sein?
Eventuell kamen die Lockerungen von Corona-Maßnahmen in Griechenland dann doch zu früh. Für öffentliche Einrichtungen (z.B. in Schulen und auch für Gottesdienste) wurden die Einschränkungen deutlich zurückgefahren. Auch im täglichen Leben wurden die Maßnahmen teilweise gelockert.
Die Insel Rhodos ist natürlich auch außerhalb der Urlaubssaison nicht autark. Zahlreiche Geschäftsreisende fliegen von Rhodos nach Athen bzw. Thessaloniki und umgekehrt, um dort Geschäftstermine wahrnehmen zu können (Athen und Thessaloniki gehören schon seit geraumer Zeit zu den griechischen "Hotspots"). Außerdem gibt es mehrere Bewohner der Insel Rhodos, die aufgrund von schwerwiegenden Erkrankungen nicht auf Rhodos behandelt werden können und daher z.B. nach Athen fliegen müssen. Auch das kann ein Grund dafür sein, dass nach deren Rückkehr das Virus mit nach Rhodos gebracht wurde und sich dort dann wie ein Domino-Effekt verbreitet hat.

Die beschlossenen Erleichterungen wurden in Griechenland aufgrund der aktuellen Entwicklungen wieder zurückgenommen und in Teilbereichen sogar noch weiter beschränkt. Sollte Griechenland die Situation nicht relativ kurzfristig in den Griff bekommen, kann auch die Urlaubs-Saison in diesem Jahr (nach 2020) wieder zu weiter andauernden gravierenden wirtschaftlichen Problemen führen (es gibt kaum ein anderes europäisches Land, das so stark vom Tourismus abhängig ist).
Ich hoffe daher sehr, dass bis zum Beginn der eigentlichen Urlauber-Saison Anfang Mai die Lage in den Griff bekommen wird und die Reisewarnungen (zumindest in Teilen) wieder zurückgenommen werden können.

Bei uns in Deutschland wurden aufgrund des Drucks von mehreren Landesfürstinnen / Landesfürsten die Corona-Maßnahmen in zahlreichen Bundesländern ab kommender Woche ebenfalls in Teilen zurückgefahren. Ob wir dadurch auch eine aktuelle Entwicklung wie in Griechenland erfahren müssen, kann leider nicht ausgeschlossen werden.
Meines Erachtens ist jedenfalls in Sachen "Corona" zum jetzigen Zeitpunkt noch kein übertriebener Optimismus gegeben...

Für die aktuell gültigen Regelungen und Änderungen im Rahmen der Corona-Krise für Griechenland empfehle ich weiterhin die Seiten der deutschen Vertretungen in Griechenland (Auswärtiges Amt):
https://griechenland.diplo.de/gr-de/willkommen/corona/2311302


Update vom 18.01.2021:

Leider gibt es für die Insel Rhodos nach meinen Recherchen keine speziellen und verlässlichen Zahlen zur aktuellen Corona-Situation. Auf den mir bekannten Internetseiten findet man leider keine Zahlen, die sich lediglich ausschließlich auf Rhodos beziehen. Daher ist es mir nicht möglich, zuverlässige Zahlen für die Insel Rhodos zu liefern, da in den mir zur Verfügung stehenden Zahlen auch Corona-Infektionen von anderen Inseln in der südlichen Ägäis enthalten sind.
Es ist aber trotzdem festzuhalten, dass sich die Infektionszahlen - im Vergleich zu weiten Teilen der gesamten Welt - derzeit auf einem immer noch relativ niedrigen Wert bewegen.

Dass aber auch auf Rhodos Corona-Infektionen gab und gibt, musste meine Gattin im Oktober 2020 erfahren. Gleich zu Beginn ihres Urlaubs besuchte sie unseren besten griechischen Freund, der Generalmanager eines größeren Hotels ist. Dort verabredeten sie sich zu einem gemeinsamen Essen mit der gesamten Familie am kommenden Wochenende. Zwei Tage vor dem geplanten Treffen erhielt Beate einen Anruf von unserem Freund. Er sagte ihr, dass es sich sehr unwohl fühlt und daher das geplante Treffen besser ausfallen sollte.
Wenige Tage später stellte sich heraus, dass unser Freund an Corona erkrankt war. Gäste des Hotels hatten das Virus ins Hotel gebracht. Diese hatten durch den Kontakt zum Service-Personal (Rezeption, Speiseraum usw.) für eine Verbreitung des Virus gesorgt. Da unser Freund als Generalmanager auch ständig Kontakt zu seinem Service-Personal hat, war er durch den Domino-Effekt plötzlich auch infiziert.
Da er durch einige Vorerkrankungen der Risikogruppe angehört, wurde er kurzfristig in die Intensivstation des Krankenhauses auf Rhodos eingewiesen. Zum Glück hat er im Endeffekt alles gut überstanden und ist wieder auf einem guten Weg der Besserung. In dieser Zeit hatte seine älteste Tochter ihr erstes Kind zur Welt gebracht und unser Freund konnte sein erstes Enkelkind auch schon in den Arm nehmen.
Beate war nach ihrer Rückkehr von Rhodos natürlich verunsichert, ob sie sich durch den Kontakt mit unserem Freund eventuell auch infiziert hat. Nach ca. zwei Tagen Unsicherheit (Beate hatte nach ihrer Rückkehr gleich am folgenden Tag einen Test durchgeführt und am Folgetag kam das zum Glück negative Ergebnis). Bis dahin sind wir beide in unserem Haus zur Sicherheit nur mit FFP2-Masken unterwegs gewesen.
Es ist noch mal alles gut gegangen, aber die Gefahr einer Infektion sollte man definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen!

Für die aktuell gültigen Regelungen im Rahmen der Corona-Krise (Einreise, Beschränkungen innerhalb Griechenlands usw.) empfehle ich die Seiten der deutschen Vertretungen in Griechenland (Auswärtiges Amt):
https://griechenland.diplo.de/gr-de/willkommen/corona/2311302


2020 (überwiegend zum Thema "Corona-Virus"):

Update vom 23.08.2020:

Seit ca. 8 Wochen habe ich mich hier nicht mehr "zu Wort" gemeldet. Das liegt daran, dass aktuelle Meldungen von der Insel Rhodos - auch zum Thema "Corona" - äußerst rar sind.
Der Internet-Auftritt, auf dem die Infektionszahlen in Griechenland - auch für jede größere Stadt / jede einzelne Region und für fast alle Inseln - separat angezeigt wurde, wird seit geraumer Zeit nicht mehr fortgeführt.
Die jetzt im Internet zugänglichen Quellen sind lange nicht mehr so detailliert. Eine Entwicklung der Infektionszahlen nur für die Insel Rhodos gibt es meines Wissens jedenfalls nicht mehr. Maximal sind die Zahlen für alle Inseln des Dodekanes (also neben Rhodos unter anderem auch von Kos, Karpathos, Leros, Patmos und Astypalea) zusammengefasst oder gar nur für die südliche Ägäis verfügbar (welche Inseln gehören eigentlich genau dazu?).
Die detaillierte Einstellung der Entwicklung bezüglich der an Corona erkrankten Menschen erfolgte ungefähr zu dem Zeitpunkt, als über Urlaubsreisen nach Griechenland positiv entschieden wurde (seit dem 15.06.2020 gibt es wieder Flüge nach Athen und Thessaloniki und ab Anfang Juli dann auch Direktflüge zu fast allen Urlaubsdestinationen, die auch vor der Corona-Krise angeflogen wurden. Ein Schelm, wer da eventuell einen Zusammenhang sieht...
Griechenland ist - wie wenig andere EU-Länder- so strak vom Tourismus abhängig. Und Rhodos ist nach Kreta die von internationalen Touristen am stärksten frequentierte Insel Griechenlands. Möchten gewisse verantwortliche Personen in Griechenland aus diesem Grund nicht, dass die tatsächlichen Infektionszahlen je Insel erkennbar sind und dadurch potentielle Urlauber doch noch "abgeschreckt" werden? Dieser Verdacht ist meines Erachtens nicht auszuschließen - oder warum verhält man sich (seitdem Urlaubsflüge zu diversen Zielen in Griechenland wieder möglich sind) plötzlich so bedeckt?
Hätte sich die Anzahl aller Infektionen in Griechenland in den letzten Tagen nicht so deutlich erhöht, würde sich die Sinnhaftigkeit dieser Vorgehensweise gar nicht stellen.
Aber: Ende Mai gab es in ganz Griechenland knapp unter 3.000 infizierte Menschen. Per 23.08.2020 sind es aktuell fast 8.400 Personen. Also ein Anstieg von ca. 280,0 %. Davon entfallen auf die letzten 10 Tage allein ca. 2.100 Neuinfizierte. Da stellt sich natürlich die Frage, wie verteilen sich diese neuen Fälle auf die einzelnen Inseln und Regionen in Griechenland.
Außerdem werden in der offiziellen Statistik wahrscheinlich auch nur die Fälle berücksichtigt sein, die griechische Einwohner betreffen und nicht auch eventuell infizierte Touristen aus dem Ausland. So werden jedenfalls bei uns in Deutschland die Statistiken geführt - dort wird sogar auf Bundesländer "aufgeteilt": wird eine Infektion bei uns in Schleswig-Holstein bei einem Urlauber aus Hessen festgestellt, so wird dieser nicht der Statistik "Infizierte Menschen in Schleswig-Holstein" zugeordnet, sondern dem Bundesland Hessen.
Auch in Deutschland steigen die Infektionsraten leider wieder deutlich an. Aber im Vergleich zu Ende Mai 2020 (ca. 185.000 Infizierte) beträgt der Anstieg auf aktuell ca. 234.000 Infizierte "nur" ca. +26,5 %.
Und da bin ich gleich beim nächsten Thema. Bei uns in Deutschland kann man über öffentlichen Quellen im Internet ganz einfach recherchieren, wo und wie hoch die aktuellen Infektionen sind. Meines Erachtens geht das überall zumindest bis hinunter auf die Ebene des jeweiligen Landkreises. In "meinem" Landkreis kann ich sogar noch auf die einzelnen Gemeinden des Kreises herunterbrechen (so sehe ich, dass es in unserer Gemeinde bisher 8 infizierte Menschen gab, von denen zum Glück alle als genesen gelten). Ich wünschte mir, dass es so etwas (zumindest heruntergebrochen bis auf die einzelnen Inseln und Regionen in Griechenland) ebenfalls geben würde. Die Bewohner der Inseln / Regionen wären dann stets über die aktuelle Lage informiert und die "Gerüchteküche" könnte damit deutlich eingedämmt werden (befinden sich z.B. Personen in Quarantäne, so werden sie gleich als "infizierte Personen" gesehen. Und jeder von uns weiß eigentlich, was passiert, wenn Gerüchte erst einmal entstanden sind... Und Urlauber könnten besser abschätzen, ob sie sich mit der geplanten Reise eventuell einer erhöhten Gefahr aussetzen würden.

Über die "Corona-Leugner" und "Corona-Maßnahmen-Verweigerer" bei uns in Deutschland wollte ich eigentlich auch noch etwas schreiben. Und auch zu einigen (meist jüngeren) Mitmenschen, denen eine Infektion anscheinend egal ist, da sie ja nicht zur "Risikogruppe" zählen, aber nicht realisieren, dass sie mit ihrer egoistischen Einstellung auch unbeteiligte Menschen im Familien- und Freundeskreis bzw. auf der Arbeitsstelle gefährden.
Aber heute ist Sonntag und ich möchte mich nicht auch noch unnötig ärgern und damit verbunden eventuell auch nicht den korrekten "Ton" treffen... Aber vielleicht mache ich das doch noch in absehbarer Zeit - auch wenn ich mir dann den Mund verbrennen sollte...


Update vom 20.06.2020:

Nun ist es seit einigen Tagen "amtlich": auch auf Rhodos kann man - wenn man es trotz der Corona-Krise möchte - doch noch den Sommerurlaub verbringen. Die Insel Rhodos ist vom Corona-Virus bisher weitestgehend verschont geblieben (insgesamt gab es lediglich vier nachgewiesene Patienten mit einer entsprechenden Infektionen, die alle schon seit längerer Zeit als geheilt gelten).
Ab Anfang Juli gibt es von Deutschland aus wieder Direktflüge nach Rhodos (z.B. ab dem 02.07.20 mit Eurowings ab Köln-Bonn oder ab dem 04.07.20 ab Hamburg).

Meine Gründe auf den Verzicht eines Urlaubs in diesem Jahr habe ich ja schon im Beitrag vom 06.06.20 geschrieben. Meine persönliche Meinung hat sich seitdem nicht geändert. Insbesondere in großen Hotels sehe ich nicht unerhebliche Risiken, da man mit vielen anderen Urlaubern auf einem doch begrenzten Raum den Urlaub verbringt. Und wer kann garantieren, dass sich unter den Hotelgästen keine Person aufhält, die das Virus bereits hat. Wie schnell sich daraus ein "Hotspot" entwickeln kann, sieht man seit Ausbruch der Corona-Krise leider häufiger - angefangen in Ischgl und zuletzt auch in Deutschland (z.B. in Göttingen und Rheda-Wiedenbrück) - wenn die Hygiene-Vorschriften nicht immer beachtet werden. Und ob sich alle Mitmenschen im Urlaub so verhalten, wie sie es in der Heimat im täglichen Alltag seit Ausbruch der Corona-Krise grundsätzlich vorbildlich machen, ist dann auch nicht sicher. Es ist halt "Urlaub", die schönste Zeit des Jahres...
Durch den nicht in allen Situationen vermeidbaren Kontakt (direkt oder indirekt) sind selbstverständlich auch Bewohnern der Insel (z.B. Mitarbeiter in den Hotels) einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt und es kann dadurch auch unter den Einheimischen der Insel zu einer Verbreitung mit allen negativen Konsequenzen führen.
Meines Erachtens sollten "Urlaubswillige" daher ernsthaft in Betracht ziehen, ob in der jetzigen Situation ein kleineres Hotel nicht sinnvoller wäre und ein eventuelles Ansteckungsrisiko minimiert werden kann - noch besser wäre aus meiner Sicht ein Urlaub in einer der auch auf Rhodos angebotenen Appartements oder Ferienwohnungen, auch wenn es dann z.B. nicht in Sachen "Verpflegung" ein "Rund-um-Sorglos-Paket" (wie es in den zahlreichen All-Inclusive-Hotels der Fall ist) gibt.
Das von mir Geschriebene ist meine ganz persönliche Meinung und ich hoffe inständig, dass ich mit meinem Ansteckungs-Szenario nicht Recht behalte.


Update vom 06.06.2020:

Urlaubsreisen ins europäische Ausland sind ab dem 15.06.2020 (teilweise auch erst ab dem 01.07.2020) wieder möglich. Unser bester Freund auf Rhodos und Manager eines größeren Hotels auf der Insel sagte uns gerade gestern, dass die Reiseveranstalter teilweise sehr unterschiedlich planen und er zumindest für sein Hotel mit den ersten Gästen erst ab Mitte Juli bis Anfang August 2020 rechnet. Das kann die Urlaubssaison 2020 mit Sicherheit nicht annähern retten (egal ob Hotelbesitzer, Autovermieter, Tavernen & Restaurants, Bars, Touristenshops und alle anderen, die ihre Einnahmequellen aus dem Tourismus erzielen).
Wie schon mehrfach geschrieben, ist die Insel Rhodos in den zurückliegenden Monaten weitestgehend vom Corona-Virus (auch aufgrund der einschneidenden Maßnahmen der griechischen Regierung) verschont geblieben. Mir fallen aktuell kaum andere Urlaubsziele ein, bei denen die Infektionsrate so niedrig war / ist.
Trotzdem schwebt über dieser positiven Tatsache aus meiner Sicht auch ein großes Fragezeichen, da im Moment niemand weiß, ob durch Urlauber, die dann wahrscheinlich bald aus vielen europäischen Ländern nach Rhodos kommen werden und meist in größeren Hotelanlagen ihren Urlaub verbringen, nicht auch das Corona-Virus nach Rhodos "importiert" wird und sich dann leider in den Hotelanlagen unter den Gästen und dem Personal (und dadurch auch in deren Familien auf Rhodos) verbreitet. Es würde ja im Extremfall schon ausreichen, wenn nur eine einzig infizierte Person den Urlaub auf Rhodos verbringt. Ich hoffe natürlich sehr, dass das nicht passieren wird, aber mein "gesunder Menschenverstand" sieht da leider anders aus. Die Entscheidung für einen Urlaub auf Rhodos (eine Insel mit über 115.000 Einwohnern und ohne eine einzige Person, die aktuell am Corona-Virus erkrankt ist), muss unter den gegebenen Voraussetzungen jeder für sich selbst entscheiden.
Im Beitrag vorher hatte ich auch die Frage aufgeworfen, wie in den Urlaubsfliegern der Ansteckungsgefahr angemessen entgegengewirkt werden kann / muss. Die endgültigen Maßnahmen sind nach meinen Informationen noch nicht für alle Fluggesellschaften vollständig festgelegt worden. Werden die Fluggäste auf eine eventuelle Corona-Infektion "getestet" (z.B. messen der Körpertemperatur)? Gibt es im Flugzeug auch einzuhaltende Mindestabstände und eine Maskenpflicht für den gesamten Flug und wie wird sichergestellt, dass diese auch eingehalten werden? 
Mit Sicherheit bleiben bei vielen Urlaubern "gemischte Gefühle", ob eine Flugreise ins europäische Ausland angetreten werde kann oder nicht.
Was ich aber abschließend sagen möchte: Rhodos und deren Einwohner, die fast ausschließlich vom Tourismus leben, freuen sich über jeden Urlauber, der auch schon in diesem Jahr seinen Urlaub dort verbringen wird, da es sehr häufig um das "wirtschaftliche Überleben" geht...
Ich habe mich persönlich dafür entschieden, dass ich in diesem Jahr - auch wenn die Möglichkeit wieder besteht - nicht nach Rhodos reisen werde. Ein unbeschwerter Urlaub wäre für mich unter den jetzigen Gegebenheiten nicht möglich: z.B. meine Freunde auf Rhodos bei der Begrüßung einmal in den Arm zu nehmen oder in einer gemütlichen "Parea" mit Freunden zusammen zu speisen. Außerdem habe ich keinen Einfluss darauf, wer im Flugzeug neben bzw. vor und / oder hinter mir sitzt und wer mir im Urlaub auf Rhodos eventuell zu nahe kommt.
Also bleibe ich zu Hause und werde in diesem Jahr auch keinen Urlaub innerhalb Deutschlands verbringen, denn die eventuellen "Gefahren" (bis auf eine nicht erforderliche Anreise mit dem Flugzeug) gelten natürlich nicht nur für Rhodos... Im "normalen Alltag" ist es dann schon einfacher entsprechenden "Hotspots" auszuweichen (durch das schöne Wetter der letzten Zeit waren bei uns in Schleswig-Holstein schon Ende Mai / Anfang Juni viele Strände so stark frequentiert, dass mehrere Strandabschnitte wegen zu vieler Besucher gesperrt werden mussten - und die Sommerferien mit einer Vielzahl an Urlaubern - und in diesem Jahr im Verhältnis noch verstärkt - stehen erst noch in allen Bundesländern und unseren Nachbarländern bevor...).
Das Corona-Virus wird uns leider wahrscheinlich noch längere Zeit begleiten. Eine richtige "Entwarnung" wird es wohl erst dann geben, wenn ein Impfstoff entwickelt wurde und dann auch flächendeckend zur Verfügung steht.


Update vom 18.05.2020:

Nun soll es für diesen Sommer eventuell doch noch eine Abschaffung zahlreicher Reisewarnungen - insbesondere für diverse Länder der EU - durch unsere Bundesregierung geben. Außenminister Maas will heute mit mehreren Kollegen von beliebten Urlaubsländern der Deutschen darüber beraten, welche Möglichkeiten es für eine Lockerung der aktuell noch geltenden Reisebeschränkungen / Reisewarnungen gibt. Griechenland wäre aufgrund der im Ländervergleich geringen Anzahl von Infektionen mit Sicherheit eines der zum jetzigen Zeitpunkt empfehlenswertesten Urlaubsländer. Die entscheidende Frage ist dabei jedoch die Möglichkeit der Anreise, da die Ziele in Griechenland für uns normalerweise nur mit dem Flugzeug erreichbar sind. Ein Flug mit meist sehr vielen Passagieren an Bord des Ferienfliegers beinhaltet wohl immer noch ein deutlich erhöhtes Risiko, um sich trotz diverser Maßnahmen noch anstecken zu können. Es fängt meines Erachtens schon mit dem Check-In am Flughafen und der anschließenden Personenkontrolle an, wenn es plötzlich wieder sehr viel mehr Flugpassagiere geben sollte. Und wie sollen danach z.B. die Mindestabstände im Flugzeug zwischen den einzelnen Passagieren eingehalten werden? Wie viele der Sitzplätze im Flugzeug dürfen dann überhaupt belegt werden? Müssen während des Flugs dauerhaft Mund- und Nasenschutz von den Passagieren und dem Bordpersonal getragen werden? Können über die Klimaanlage im Flugzeug eventuell Viren verbreitet werden oder bleibt die Klimaanlage im Flugzeug vollständig abgeschaltet? 
Und wenn das alles irgendwie vernünftig geregelt werden kann, muss man sich bewusst sein, dass es im Urlaubsziel angekommen auch nicht so ist, als wenn es dort nicht auch Corona-Maßnahmen geben würde. Die Pauschaltouristen werden vom Flughafen grundsätzlich mit Bussen zu ihren gebuchten Hotels gebracht. Wie sieht es bei diesen Transfers mit den geltenden Abstands- und Hygienevorschriften aus? An den organisierten Stränden soll es laut einer guten Freundin in Griechenland (und damit selbstverständlich auch auf Rhodos) Mindestabstandsregeln geben und die Anzahl der aufgestellten Sonnenschirme + Liegen - abhängig von der Größe des Strandabschnitts - beschränkt sein (die genau festgelegten Abstände wusste unsere Freundin aktuell noch nicht). Die Sonnenliegen müssen demnach auch regelmäßig desinfiziert werden. Die Strandbars und die in Griechenland häufig vorhandenen (teilweise mobilen) "Cantinas" sollen keine vor Ort selbst hergestellten Speisen verkaufen dürfen. Essen aus anderer Herstellung soll in den Strandbars und "Cantinas" wohl nur verpackt / eingeschweißt verkauft werden dürfen. Einen "Strand-Service" (Snacks und Getränke zur Liege bringen) darf es in dem Zusammenhang wohl auch nicht geben. Ob sich dieser wesentlich höhere Aufwand in Verbindung mit wahrscheinlich deutlich weniger Gästen und Einnahmen überhaupt noch lohnt, ist für mich zumindest fraglich.
Im Urlaubs-Hotel stellt sich die Frage, wie es im Bereich der Restaurationen aussieht. In sehr vielen Hotels (insbesondere den All-Inclusive-Hotels) gibt es grundsätzlich aufgebaute Buffets, an dem sich vor der Corona-Krise jeder Urlauber selbst bedient hat. Wie sollen in diesen Bereichen jetzt die Hygienevorschriften überhaupt angemessen eingehalten werden? Die Logistik in den Restaurationen der Hotels wird meines Erachtens daher ein größeres Problem darstellen.
Eine weitere Frage: können in Corona-Zeiten überhaupt noch organisierte Busausflüge angeboten werden (Einhaltung der Mindestabstände).
Die Aufzählung von zu erwartenden Einschränkungen könnte ich noch weiter fortsetzen. Wer sich trotzdem für einen Urlaub unter diesen Bedingungen entscheidet (sofern überhaupt ein Urlaub möglich sein sollte), der soll sich anschließend bitte nicht beschweren, dass der Urlaub doch nicht den üblichen Erwartungen entsprochen hat. Zwischen "Wunsch" und "Wirklichkeit" wird es in der kommenden Zeit leider noch gravierende Unterschiede geben...   


Update vom 25.04.2020:

Nun ist für den eigentlich bevorstehenden Urlaub auf Rhodos auch ganz offiziell der Hin- und der Rückflug von der Fluggesellschaft für Ende April (Hinflug) und Mitte Mai (Rückflug) endgültig annulliert worden.

Diese Absage kam für uns nicht überraschend und ist für uns auch absolut nachvollziehbar und aktuell auch die einzig richtige Entscheidung in Zeiten der Corona-Krise. Trotzdem tut es in der Seele schon sehr weh, wenn man seine langjährigen Freunde und Bekannten jetzt nicht wieder sehen / besuchen kann. Über die fast 40 Jahre, in denen wir unsere Urlaube eigentlich ausschließlich auf Rhodos verbracht haben, ist es schon eine gewaltige Veränderung, die uns schmerzlich trifft. Da im Moment auch noch niemand ansatzweise weiß, wann es tatsächlich zu einer "Normalität" kommt, bedrückt uns die jetzige Situation schon ziemlich.
Da in Griechenland (und insbesondere auf den griechischen Inseln) die Infektionsrate in Bezug auf die Einwohnerzahl und einem Vergleich zu den meisten anderen Ländern der EU aber noch sehr gering ist, sollte man diesen positiven Faktor jetzt nicht durch unbedachte Lockerungen aufs Spiel setzen!


Update vom 18.04.2020:

In Griechenland gibt es aktuell ca. 2220 mit dem Corona-Virus bestätigte Infektionen. Auf den griechischen Inseln sieht die Situation wie folgt aus:
Euböa (20)
Kreta (13)
Lesbos (8)
Zakynthos (5)
Korfu (5)
Rhodos (4)
Kos (2)
Mykonos (2)
Lefkada (1)
Ikaria (1)
Naxos (1)
Syros (1)
Kefalonia (1)
Karpathos (1)

Damit sind es jetzt 65 bestätigte infizierte Bewohner auf griechischen Inseln. Bei einer Gesamtzahl von ca. 2.220 Personen in ganz Griechenland, entfallen somit aktuell lediglich knapp über 2,9% aller bestätigten Corona-Fälle auf die Inseln.
Insgesamt gibt es in Griechenland ca. 230 bewohnte Inseln (davon 80 Inseln mit über 100 ständigen Bewohnern).


Flüge von Griechenland nach Deutschland finden laut der Internetseite der "Deutschen Vertretungen in Griechenland" nunmehr bis mindestens 15.05.2020 grundsätzlich nicht statt. Es gibt lediglich noch Verbindungen nach Brüssel, Zürich und Paris mit Weiterreisemöglichkeiten von dort aus nach Deutschland (mit Flugzeug oder Bahn). Eine vorherige Information sollte man sich aber unbedingt bei den Fluggesellschaften und besser auch bei den deutschen Vertretungen der entsprechenden Länder (Belgien, Schweiz oder Frankreich) einholen!


Update vom 06.04.2020:

Gemäß der Internetseite der Deutschen Vertretung in Griechenland wurde die allgemeine Ausgangssperre in Griechenland zunächst bis zum 27.04.2020 verlängert. Damit sind die bereits angekündigten deutlichen Einschränkungen zum griechischen Osterfest (Ostersonntag = 19.04.2020) nunmehr bestätigt worden.

Grundsätzlich ist die weitere Verbreitung des Corona-Virus nicht gerade beruhigend.
Auch wenn sich die Anzahl der mit dem Corona-Virus bestätigten Erkrankten in Griechenland per 06.04.2020 mit ca. 1.735 Fällen noch relativ moderat verhält, ist es für eine nur annähernde Entwarnung viel zu früh. Nach wie vor sind in Griechenland die Inseln am geringsten betroffen. Aktuell soll es Corona-Fälle auf folgenden griechischen Inseln geben (in Klammern die bisher im Internet bestätigten Fälle): Kreta (12), Lesbos (8), Zakynthos (5), Korfu (3), Rhodos (2), Euböa (2), Lefkada (1), Ikaria (1), Syros (1), Samos (1), Mykonos (1), Kefalonia (1), Karpathos (1) und Kos (1).

Weltweit sollen es nunmehr schon über 1.280.000 infizierte Menschen in 183 Länder / Staaten geben. Die Anzahl der Todesopfer soll sich leider schon auf fast 70.000 erhöht haben.


Update vom 28.03.2020:

Mittlerweile gibt laut der rhodischen Tageszeitung "RODIAKI" leider auch die erste Infektion mit dem Corona-Virus auf der Insel Rhodos.
Die Infektion wurde gemäß "RODIAKI" im Dorf Archangelos diagnostiziert. Es bleibt jetzt nur zu hoffen, dass alle Kontaktpersonen ermittelt werden können und dann zunächst in Quarantäne bleiben, um eine Ausbreitung so gut wie möglich zu vermeiden.
Da ich im Internet bisher keine offizielle Bestätigung zu diesem Corona-Fall gefunden habe, erfolgt diese Information zunächst ohne Gewähr!

Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infizierten hat sich in ganz Griechenland auf nunmehr 966 erhöht. Dabei entfallen aktuell deutlich über die Hälfte der Erkrankungen allein auf die Region Athen. Auch wenn es jetzt den ersten Fall auf Rhodos geben sollte, ist die Anzahl der Erkrankungen auf den griechischen Inseln insgesamt noch sehr gering - der Schwerpunkt liegt weiterhin ganz eindeutig auf dem griechischen Festland.


Update vom 26.03.2020:

Die Infizierungen mit dem Corona-Virus COVID-19 steigen weltweit leider immer noch deutlich an.
Hier folgen die aktuellsten Informationen zu Griechenland von den Deutschen Vertretungen in Griechenland:

Aegean Airlines stellt ab heute bis mindestens 30.04.2020 alle internationalen Flugverbindungen (mit Ausnahme von Flügen nach Brüssel) vollständig ein.
Die Ein- und Ausreise über den Seeweg von und nach Griechenland ist für deutsche Staatsangehörige zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls nicht mehr möglich.


Die Anzahl der infizierten Menschen hat sich leider auch in Griechenland weiter erhöht. Es soll jetzt ca. 820 infizierte Bürger in Griechenland geben und es gibt nach den aktuellen Erhebungen leider auch 22 Todesopfer. Nach wie vor sind die nachgewiesenen Erkrankungen verstärkt auf dem griechischen Festland zu verzeichnen. Von den aktuell gemeldeten Fällen befindet sich nur eine äußerst geringe Anzahl auf griechischen Inseln (betroffen sind wohl derzeit die Inseln Kreta, Zakynthos, Euböa, Lefkada, Syros und Karpathos).


Update vom 23.03.2020:

Ab heute (23.03.2020) 06:00 Uhr gilt für ganz Griechenland eine allgemeine Ausgangsperre, die zunächst bis zum 06.04.2020 gültig ist!

Ausgenommen davon sind nur noch:
- Wege von und zur Arbeitsstätte
- Apotheken- und Arztbesuche
- Einkäufe in Lebensmittelgeschäften
- weitere notwendige Beschaffungen (z.B. die Bargeldversorgung bei Banken), sofern diese nicht online abgewickelt werden können
- die Rückkehr an den eigenen Wohnort / die eigene Wohnung
- das Aufsuchen von hilfebedürftigen Personen
- die Teilnahme an Hochzeiten und Beisetzungen (diese sind mittlerweile jedoch auf maximal 10 Personen beschränkt).

In Pkws dürfen ab sofort maximal zwei Personen (einschließlich dem Fahrer / der Fahrerin) befördert werden.

Neben einem Ausweisdokument (Personalausweis) ist für jeden der vorgenannten Aktivitäten eine Bescheinigung mitzuführen, die ab dem 23.03.2020 für Privatpersonen und Arbeitgeber zum Download und Ausfüllen auch über das Internet zur Verfügung gestellt werden soll.

Bei Missachtung der angeordneten Ausgangsperre wird eine Geldstrafe in Höhe von 150,00 € angedroht.


Update vom 17.03.2020 / 19.03.2020:

Auf der offiziellen Internetseite der "Deutschen Vertretungen in Griechenland" https://griechenland.diplo.de/gr-de wird darauf hingewiesen, dass alle Personen, die vom Ausland nach Griechenland einreisen, sich ab sofort in eine 14-tägige Hausquarantäne begeben müssen. Aus der Information ist leider nicht eindeutig ersichtlich, ob sich diese Anordnung ausschließlich auf griechische Staatsbürger bezieht.
Unabhängig davon warnt das Auswärtige Amt grundsätzlich vor nicht notwendige Reisen ins Ausland. Es wird davon ausgegangen, dass u.a. mit weiteren kurzfristigen Einschränkungen im internationalen Flugverkehr zu rechnen ist und es eventuell kurzfristig auch weitere Einreisebeschränkungen für bestimmte Länder gibt. Das Risiko, dass die eigene Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr angetreten werden kann, ist derzeit nicht auszuschließen.

Am 19.03.2020 gibt es über 380 bestätigte Corona-Virus-Erkrankungen in Griechenland. Die nachgewiesenen Corona-Erkrankungen in Griechenland beschränken sich aktuell fast ausschließlich auf das griechische Festland. Am stärksten betroffen ist dabei mit Abstand Athen. Auf den griechischen Inseln gibt es hingegen kaum bestätigte Erkrankungen mit dem Corona-Virus (aktuell nur auf Kreta, Zakynthos und Lesbos). Die Insel Rhodos und alle anderen Inseln des Dodekanes (z.B. Karpathos, Kos, Patmos und Symi) sollen bisher vom Virus verschont geblieben sein. Trotzdem gelten sämtliche durch die griechische Regierung beschlossenen Maßnahmen selbstverständlich auch für Rhodos und die anderen Insel des Dodekanes.


Von unserer Fluggesellschaft erhielten wir gerade die Nachricht, dass unser Flug am 30.04.2020 nach Rhodos annulliert wurde. Es wird eine kostenlose Umbuchung des Fluges auf einen späteren Zeitpunkt angeboten. Das Problem ist, dass wir im Moment nicht ansatzweise einschätzen können, wie die weitere Entwicklung ist und wann die Corona-Virus-Pandemie tatsächlich eingedämmt werden kann und sich merklich abschwächt, um überhaupt wieder eine Urlaubsreise mit "gesundem Menschenverstand" möglich erscheint...

Ich drücke die Daumen, dass alle Mitmenschen - so gut wie möglich - gesund durch diese äußerst schwierige Situation kommen! Gleichzeitig gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es eine angemessene Rücksichtnahme in unserer Gesellschaft gibt. Egoismen sollten meines Erachtens jetzt deutlich zurückgestellt werden und eine Rücksichtsnahme - insbesondere auf die ältere Generation, die nachweislich von besonders schweren Krankheitsverläufen betroffen ist - sollte für uns alle eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Solidarität ist jetzt wichtiger denn je! Über den teilweise absoluten Schwachsinn, der insbesondere über die sozialen Netzwerke verbreitet wird, möchte ich mich an dieser Stelle lieber nicht äußern...


Update vom 15.03.2020:

Griechenland meldet aktuell ca. 220 bestätigte Corona-Infektionen. Ob es eventuell auch schon Infektionen mit dem Corona-Virus auf Rhodos gibt, ist mir nicht bekannt.

Die griechische Regierung hat nunmehr beschlossen, ab heute (15. März. 2020) alle Hotels und andere Unterkünfte für Touristen in ganz Griechenland erst einmal bis zum 30. April 2020 zu schließen.
Betroffen sind von den neuesten Beschlüssen auch alle "organisierten Strände" des Landes (also überwiegend Strände mit der Vermietung von Strandliegen), die aber wegen der noch nicht begonnenen Tourismus-Saison meist eh noch nicht geöffnet haben.

Für die griechische Wirtschaft, die sich erst seit etwa einem Jahr von einer langjährigen Rezession (Schuldenkrise) erholt, wird das Corona-Virus aus meiner Sicht wohl leider massive negative Folgen haben, da der Tourismus das wichtigste Standbein des Landes ist. Bleibt nunmehr ein Großteil der Urlauber tatsächlich über einen längeren Zeitraum aus (u.a. wegen geschlossener Hotels, Tavernen und Bars), ist eine Abwärtsspirale der griechischen Wirtschaft wohl nicht zu vermeiden.

Ich habe seit sehr vielen Jahren zahlreiche Freunde auf Rhodos, die (fast) alle ausschließlich vom Tourismus leben. Ihnen allen drücke ich die Daumen, dass es schlussendlich doch nicht ganz so schlimm kommt, wie es im Moment leider zu befürchten ist!


Update vom 14.03.2020:

In nicht einmal 48 Stunden hat sich die Situation bezüglich des Coronavirus weltweit noch einmal dramatisch verschärft.

Das öffentliche Leben kommt mittlerweile auch in Griechenland aufgrund des Coronavirus COVID-19 immer mehr zum Erliegen.
Viele Geschäfte dürfen ab sofort nicht mehr öffnen. Ausgenommen sind Geschäfte, die für die Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind (u.a. Supermärkte, Apotheken und Bäckereien). Die anderen Geschäfte bleiben hingegen ab dem 14.03.2020 mindestens für 15 Tage geschlossen. Von der Schließung sind unter anderem betroffen: Museen, Theater, Gerichte, Kinos, Sportstudios, Clubs, Restaurants, archäologische Stätten sowie Spielplätze. Alle Schulen sind bereits seit einigen Tagen landesweit geschlossen.
Alle Veranstaltungen mit über 1.000 Besuchern / Zuschauern in geschlossenen Gebäuden und auch unter freiem Himmel sind erst einmal untersagt. Der griechische Premierminister Mitsotakis hat in diesem Zusammenhang die griechisch-orthodoxe Kirche aufgefordert, die Empfehlungen bei öffentlichen Versammlungen unbedingt einzuhalten.

Die Anzahl der Erkrankungen hat sich in Griechenland mittlerweile auf über 150 erhöht (1 Todesfall).
Auf der Insel Rhodos soll es aber nach eigenen Recherchen bisher noch keine Infizierungen mit dem neuartigen Coronavirus gegeben haben (aber die Reisesaison mit Gästen aus den unterschiedlichsten Ländern hat ja auch noch nicht begonnen...).

Wie sich die Ausbreitung des Coronavirus in den nächsten Tagen weiter entwickeln wird, kann niemand auch nur annähernd vorhersagen. Aus meiner Sicht ist jedoch äußerste Vorsicht und Rücksicht geboten.


12.03.2020:

Seit Anfang März 2020 bekomme ich vermehrt Mails, in denen es eigentlich immer um meine persönliche Einschätzung bezüglich einer bevorstehenden Urlaubsreise nach Rhodos wegen der Coronavirus-Pandemie geht.
Da ich weder Arzt noch Virologe bin, kann ich natürlich keine "Empfehlungen" aussprechen.
Fakt ist, dass sich die Ansteckungen mit dem Coronavirus in Griechenland aktuell noch in einem geringeren Umfang bewegen (lt. Robert-Koch-Institut sind es am 12.03.2020 insgesamt 99 erfasste Erkrankungen).
Aus meiner Sicht ist bei dieser Erfassung von nachgewiesenen Fällen jedoch zu berücksichtigen, dass die eigentliche Urlaubssaison in Griechenland derzeit noch nicht begonnen hat. Sobald dann Urlauber aus den unterschiedlichsten Ländern zu Beginn der eigentlichen Urlaubssaison nach Griechenland kommen (es fängt mit dem griechischen Osterfest am 19.04.2020 an), könnte sich die Situation eventuell deutlich verändern. Ob dann vielleicht bereits infizierte Mitbürger in Griechenland bzw. auf Rhodos einreisen und die aktuelle Situation verschärfen, kann meines Erachtens noch nicht ausgeschlossen werden.

Meine ganz persönliche Meinung / Einschätzung:
Es handelt sich aus meiner Sicht mittlerweile um eine wirklich gewaltige gesundheitliche und wirtschaftliche Herausforderung, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht mehr annähernd erleben mussten.
Jeder muss in diesem Zusammenhang für sich selbst entscheiden, ob er ein erhöhtes Risiko eingehen will oder nicht. Für ältere Menschen, die aufgrund ihres Alters und eventuellen Vorerkrankungen nicht mehr über die erforderlichen Abwehrkräfte verfügen, kann der Virus leider zu lebensbedrohlichen Situationen führen.
Bitte schützen Sie durch Ihr eigenes Verhalten insbesondere die ältere Bevölkerung, die von diesem Virus ganz besonders betroffen ist!

Auf der Internetseite https://griechenland.diplo.de/gr-de finden Sie derzeit immer aktuelle Informationen zu einer geplanten Reise nach Griechenland einschließlich eventueller Reisewarnungen.

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